Letzte Vorbereitungen

Gajona, Kapitel 27

„Du kannst echt gut schauspielern, Bill!“, sagte Leon beeindruckt, „Woher denn?“ Bill winkte ab: „Das war kein schauspielern! Das war eine spontane, na ja, Lüge. Jetzt komm aber. Sonst kommen wir wirklich noch zu spät zu dem Eröffnungsfest.“ Sie betraten den Palast, um in das Jungszimmer zu gehen und sich für das Fest vorzubereiten. Es sollte ein sehr elegantes Fest werden. Als sie am Mädchenzimmer vorbei kamen, das direkt neben dem Zimmer der Jungen war, sahen sie Ekaron und Tom in der Tür stehen.

Alles geklärt

Gajona, Kapitel 26

Emma nickte und begann das Schloss nach Kate abzusuchen. Als sie die Treppe zum vierten Stock erklomm, sah sie Kate durch ein Fenster an der Innenseite der Palastmauer hocken. Wäre sie nicht so besorgt um ihre Freundin, hätte sie sich garantiert über die vielen Stufen beschwert.

Wochen der Feste*

Gajona, Kapitel 25

„Wo wart ihr denn? Ich dachte, ihr wollt nur picknicken gehen.“, sagte Königin Isabel und sah die acht erwartungsvoll an. Sie schaute immer so, wenn sie eine vernünftige Erklärung hören wollte, auch wenn sie heute etwas müde und erschöpft aussah. „Wollten wir auch, aber dann… “, fing Sina an, doch Ekaron trat ihr unauffällig gegen ihr Schienbein. „… aber dann kam Bill und wir haben die Zeit vergessen.“, sagte er schnell. Seine Freunde schauten ihn verwundert an. Die Königin fragte: „Wo warst du denn eigentlich, Bill?“ Bill begann zu stottern: „Ich? Ähm… ich… es lag eine kleine Verwechslung vor. Sie haben mich mit einem anderen Prinzen verwechselt!“ Die Königin nickte und fragte dann gleich weiter: „Eine Sache noch… wieso seid ihr so dreckig?“ „Der Dreck?“, Vanessa schaute an sich herunter und antwortete dann mit einem gequälten Lächeln, „Ach der Dreck! Wir sind auf dem Rückweg in eine Matschpfütze gefallen!“ Nun wurde den anderen klar, dass sie, wenn sie die Wahrheit erzählen würden, wie Babys behandelt werden würden. Und das bis an ihr Lebensende.

Wiedersehen

Gajona, Kapitel 24

Plötzlich wurden Äquy und Teräss von zwei Kraftkugeln weggeschleudert. Sie flogen mit voller Wucht gegen Laura, die ihren Tornado, der auf Ekaron, Emma und Sina zugewirbelt war, nicht mehr kontrollieren konnte und mit ihren Freundinnen fortgedrückt wurde, denn die Kraftkugeln hatten sehr viel Power. „Was steht ihr da noch herum? Sie können jeden Moment wiederkommen!“ Dann verschwanden die Maskierten. Ekaron, Sina und Emma vergaßen Kate für eine Sekunde und verschwanden hinter der nächsten Ecke… dann hinter der Nächsten und schon standen sie auf einer Art Marktplatz.

Weiter rennen

Gajona, Kapitel 23

„Egal was du versuchst oder was du versprichst, Emma wird nie in eure Reihen treten! Stimmt`s?“, in Kates Stimme lag etwas Starkes. Emma hingegen nickte nur. „Ja, das stimmt.“, sagte sie mit weniger Kraft in der Stimme. Ihr war natürlich klar, dass sie nie böse werden würde, aber sie wollte wissen, wer ihre Eltern waren. Sie wollte wissen, ob sie noch lebten, wo sie lebten und Emma wollte den Grund erfahren, warum sie auf einer Wiese in Tony* aufgewacht war. Ob sie ausgesetzt wurde oder was sonst. Api hatte nicht aufgehört zu grinsen: „Dann wirst du deine Vergangenheit eben wann anders erfahren. Dieser Weg ist dann aber wesentlich härter und schmerzhafter! Überlege es dir gut! Ich gebe dir noch ein bisschen Zeit. Ab jetzt…“ Es war mucksmäuschenstill. Api sah grinsend zu Emma. Diese sah aus, als würde sie es sich überlegen. Vanessa, Kate, Sina, Ekaron, Tom und Leon schauten sich betroffen an. Fira, Äquy, Laua und Teräss, die die ganze Zeit über hinter Api gestanden hatten, grinsten hämisch, über die betroffenen Gesichter. Einige Augenblicke lang, war es still. Dann machte Emma den Mund auf. „Drei…“, ihre Freund atmeten erleichtert auf, sie verstanden was das bedeutete, im Gegensatz zu Api, Laura, Äquy, Fira und Teräss, „… zwei… eins. Los!“

Verunsicherung

Gajona, Kapitel 22

Api stand genau vor Ekaron. „Du bist einer der Oberschlauen oder wie nennt man sie noch? Streber! Du versteckst deine Schwächen hinter deiner ach so tollen Technomagie. Nicht sehr stark! Eigentlich total schwach!“ Ekaron stand wie gelähmt da und starrte den Boden an. In irgendeiner Weise hatte sie recht, dachte Ekaron. Er sah kurz hinüber zu seinen Freunden. Sie hatten Angst und er stand hier herum, den Tränen nahe. Plötzlich rief Vanessa im zu: „Ekaron, du bist nicht schwach! Erinnerst du dich an den ersten Tag in der WG? Im Park hast du mir eine Rose geschenkt! Das war mutig und du hast bei der Sache am Wasserfall auch trotz der schweren Umstände einen kühlen Kopf bewahrt! Du bist alles: schlau, klug, hübsch… alles halt, aber nicht schwach!“ Die Freunde staunten, denn so berührende Worte hörte man von Vanessa nicht jeden Tag. Ekaron sah Api direkt in ihre schwarzen Augen. Tief in seinem Inneren stach etwas. Etwas, dass heraus wollte, aber nicht konnte. Es tat auf eine seltsame Art weh, dennoch blieb er stark: „Ich bin nicht schwach!“ Er sagte es bestimmt und Api stierte in seine Augen: „Ach, diese kitschigen Worte deiner Freundin haben dich daran erinnert? Dann nehmen wir uns sie als zweites vor!“

Die Flucht

Gajona, Kapitel 21

„Kate!“, flüsterte Leon und umarmte seine Freundin. Diese fragte sich aber nur laut: „Die ehemaligen Retter der Dimension?“ „Hä?“, fragte Sina leise. Im nächsten Moment hörte man die raue Stimme von Fira: „Hey, Laura! Wo sind eigentlich deine kleinen Freunde? Du weisst schon, die die nicht zaubern können und Angst vor dir und uns haben!“ „Gute Frage!“, fiel Äquy auf, die gerade mit einer maskierten Fee kämpfte, „Deine Maske ist lächerlich! Ich spüre doch, dass du mehr drauf hast, als dieses langweilige Anfängerzeug, dass man in der ersten Klasse lernt!“ Es stimmte. Die vier Frauen waren zwar sehr stark, benutzten aber nur sehr kleine Zauber. Jetzt bewegten sie sich aufeinander zu: „Du willst wissen was wir drauf haben?“ Die eine machte eine kleine Handbewegung und schon begann es um alle Dark-Feen herum zu brennen. Die Feuerkreise** von Fira und Kate waren eine Fliege im Speisesaal dagegen*! Der Feuerkreis** dieser Fee bestand nicht nur aus höheren Flammen, es war auch viel schwerer hinaus zu kommen. Die Fee, die daneben schwebte, drehte ihre Hand um und aus der Erde, rings um den Feuerkreis**, schossen riesige, dicke Wurzeln, die mindestens 10mal so dick und kräftig waren, wie die von Sina oder Teräss. Die nächste Fee drehte einmal ihr Handgelenk und schon tobten neun Tornados um den Feuerwurzelkreis. Die letzte der vier maskierten Feen hob die Hand in die Luft und liess sie wieder sinken. Plötzlich tauchte hoch oben, über dem Kreis, aus drei Elementarkräften bestehend, eine Wasserbarriere auf, die sich nach unten hin ausbreitete. Alles zusammen bildeten einen Käfig.

Der Tanz der Tiere

Gajona, Kapitel 20

„Wir haben nur eine Chance! Wir müssen diesen komischen Tanz tanzen!“, flüsterte Sina keuchend, während die Jungs hinter dem Stein hervor lugten. Gerade stiegen ein paar Gestalten aus dem Gebüsch. Es waren vier Frauen und drei Männer. Die Frauen kamen allen bekannt vor. „Das sind doch die Feen die unser WG-Haus gelöscht haben!“, stellte Tom fest. Die Männer trugen weisse Mäntel mit Kapuzen, die sie sich tief in ihre Gesichter gezogen hatten. „Ich kann nicht erkennen wer es ist! Sie haben so Masken auf und die Masken haben die Form von Engelsflügeln… wer sind die?“ Das fragten sich auch die anderen. Währenddessen sagte einer der Männer: „Das hat gut getan! Endlich mal wieder jemandem eins auf die Nase geben! Es war gut das…“ Plötzlich stoppte er. Leider hatte man gehört, dass der Mann seine Stimme verstellt hatte. „Los!“, murmelte Kate und deutete auf den Brief, den Emma schon aus ihrer Hosentasche gekramt hatte.

Wiedersehen

Gajona, Kapitel 19

„Ich schätze mal kämpfen!“, sagte Leon nach einem Blick auf die Zornbänder und die übrigen Dark-Feen. Tom fragte kleinlaut: „Hat jemand von euch je schon mal gekämpft? Also, so richtig echt und nicht in der Schule…“ „Na? Schiss?“, fragte Laura mit einem hämischen Grinsen, „Also falls euch meine Antwort interessiert… ja, ich habe schon oft gekämpft und das ist der Grund, warum ihr verlieren werdet!“ Hinter seinem Rücken, schickte Tom eine Notblase* ab. Er lenkte sie zum Palast. Ekaron schützte sich und seine Freunde mit einer Schutzblase.