Die einzige Freundschaft

Jack, Kapitel 7, Zeitquälerei - Die Zeiten ändern sich

Zwei Tage! So lange hatte ich inzwischen nichts mehr von Alex gehört! In keiner Zeit! Nach meinem Gespräch mit Greg hatte ich gesehen, dass sie mich versucht hatte, anzurufen. Ich hatte sie daraufhin zurückrufen wollen, doch es kam nicht mal ein Klingeln. Sie musste ihr Handy ausgeschaltet haben und an diesem Zustand hatte sich dann bis jetzt nichts geändert.
Ich wäre ja zum Haus von Simikolon gefahren, doch ich wusste nicht, ob sie überhaupt dort war und außerdem wäre es zu riskant! Die anderen Bewohner des Hauses durften mich unter keinen Umständen zu Gesicht bekommen und ähnlich verhielt es sich natürlich auch mit Simikolons Zentrale.

Die Bibliothek

Gabe, Kapitel 6, Zeitquälerei - Die Zeiten ändern sich

Als ich an diesem Abend heimkam, war die Sonne bereits untergegangen. Man hatte mich für eine Besprechung zurück ins Hauptquartier beordert und dann eine mehrstündige Diskussion angefangen, ob man Alex in die Missionen von Simikolon einbinden könne oder nicht. Weil alle Anwesenden die ganze Zeit durcheinander geredet hatten und niemand die Meinung eines anderen akzeptierte, wurde das Gespräch auf einen anderen Zeitpunkt vertagt.

Chaos

Alex, Kapitel 5, Zeitquälerei - Die Zeiten ändern sich

Nachdem mich Jack vorhin von Simikolon abgeholt hatte, war er ganz aufgekratzt. Die Tatsache, dass Maria zu Lebzeiten seiner Familie im 17. Jahrhundert ermordet worden war, machte ihn ganz aufgeregt. Offenbar war ich nicht die einzige, die in diesem Zusammenhang nicht an einen Zufall glaubte, aber als er dann gesagt hatte, er müsse es sofort Max und seinen Eltern erzählen, hatte ich dennoch abgelehnt, ihn zu begleiten.

Die herzzerreißende Liebesgeschichte

Jack, Kapitel 4, Zeitquälerei - Die Zeiten ändern sich

Max sank auf einen der gepolsterten Stühle und sah von den neuen Informationen ziemlich mitgenommen aus. Unsere Eltern – Kurfürst Magnus und Kurfürstin Cecilia von Rose – sahen mich mitfühlend an. Sie wussten alles und konnten deswegen zumindest ansatzweise nachempfinden, wie schwerwiegend das Wissen für mich war, dass es ausgerechnet mein zweites Heimatjahrhundert war, in dem Mary ermordet wurde. An einen Zufall glaubte ich dabei nicht.

1689

Alex, Kapitel 3, Zeitquälerei - Die Zeiten ändern sich

Es breitete sich eine unangenehme Stille aus. Sowas kannte ich gut, das geschah mir andauert mit allen möglichen Leuten, die nicht mit meiner Art zurechtkamen, aber mit Gabe? Ich hasste es, mich so von ihm zu entfernen, aber nach allem was passiert war, hatte sich ganz klar herauskristallisiert, dass ich mich lieber an die wenigen Dinge halten sollte, die mir Oma bei unserem letzten Telefonat mitgeteilt hatte.

Liebeskummer

Gabe, Kapitel 2, Zeitquälerei - Die Zeiten ändern sich

„Paranoid?“, Talita lachte beinahe hysterisch auf, „Es ist einfach ungeheuerlich, dass ich die einzige sein soll, die es merkwürdig findet, dass Alexandria jetzt nicht hier ist!“ Mit einem Blick, vor dem ich mich nicht scheute, ihn als „fuchsteufelswild“ zu bezeichnen, stampfte mich die wütende Furie praktisch in den Boden. „Gabriel hat nicht die Befugnis über die Zeitreisen zu entscheiden! Er hätte seine Schwester unverzüglich zu uns bringen müssen! Was ist, wenn sie in genau diesem Moment eigenhändig über ihren Verbleib entscheidet?“

Erkennungszeichen

Alex, Kapitel 1, Zeitquälerei - Die Zeiten ändern sich

Flüssiges Adrenalin ersetzte das Blut in meinen Adern. Instinktiv wich ich einen Schritt zurück und stieß prompt gegen Jack, der schräg hinter mir gestanden hatte. Er warf mir einen verwunderten Blick zu und sah dann zu seiner Fechtpartnerin. Ich hatte ihm keine genauen Details zu meinem Retter gegeben, da ich selbst nur zwei Anhaltspunkte hatte: Die Person war kleiner als ich gewesen und hatte auffällig goldbraune Augen.