Unausgesprochene Worte

Kapitel 3, Quontos

„Komm schon, Rob! Du liebst ihn, er liebt dich! Das geht doch jetzt schon seit Jahren so! Wo ist da das Problem?“ In diesem Moment war ich dann doch sehr froh darüber, nur geistig anwesend zu sein. Sich diese Fragen von Zenn anzuhören, war mir schon unangenehm, wenn wir beide allein waren. Jetzt stellte er sie Robyn (im bei sein von Jenn).
Um ehrlich zu sein, konnte ich mir nicht vorstellen, dass Rob in mich, Cedric Tukk, verliebt war. Wir kannten uns nun schon seit so vielen Jahren und waren eng befreundet. Zenn sagte, eng genug für eine Beziehung, ich sagte, zu eng für eine Beziehung. Mit Jenn hatte ich noch nie darüber geredet, aber von ihrem Bruder wusste ich, dass sie wohl ähnliche Gespräche mit Rob führte. Woraus genau diese bestanden und vor allem wie sie endeten, kam in seinen Berichten nie vor. Er meinte, es wäre nicht nötig Zeit und Energie dafür zu verschwenden, Jenn darüber auszuquetschen – es würde nichts bringen – doch mir war natürlich bewusst, dass er mehr wusste, als er zugab.