Shoppen auf Kartev

Gajona, Kapitel 34

Die Party war zu Ende und Gajona traf sich, fertig für den nächsten Planten, vor dem Mädchenzimmer. „Und, kann´s los gehen?“ Gajona nickte. Nettie, die an einer Wand lehnte, fragte ihren Vater interessiert: „Wo reisen die acht jetzt eigentlich hin?“ „Nach Kartev… Wieso?“ Nettie zuckte mit den Schultern, drehte sich herum und ging, ohne sich von irgendwem zu verabschieden. Seit sie gestern Abend kurz bei einer Freundin war, war sie komisch. Sie war nicht mehr dieses lustige Mädchen, sondern eher eine von denen die denken, sie wären erwachsen. „Na dann, ich wünsche euch tolle Tage auf Kartev und sag Käwilär einen schönen Gruß, Vanessa.“ Die acht gingen durch ein Portal nach Kartev. Kate winkte zum Abschied.

Gajonas erste Kissenschlacht

Gajona, Kapitel 33

„Leute, wir müssen los. Es gibt gleich Essen!“, sagte Kate und alle liefen ihr und Vanessa hinterher zum Palast. Als sie dort ankamen stand König Rip im Rahmen der Eingangstür. „Da bist du ja wieder, Dad!“, Kate umarmte ihn erneut, „Du siehst erschöpft aus.“ König Rip winkte ab: „Ich möchte nur etwas richtiges zu Essen haben, mehr nicht.“

Gajona

Gajona, Kapitel 32

König Rip ging durch ein Portal. Er hatte ein schlechtes Gewissen, da er spürte, dass seine jüngere Tochter irgendetwas bedrückte, doch vielleicht konnte er hier die Antwort dafür erfahren. Das hoffte er zumindest. König Rip ging zu einer Mauer des Palastes von Soram. Er tastete sie ab. „Irgendwo hier war doch der Geheimgang…“, fluchte er, „Hoffentlich hat Lor ihn nicht gefunden… dann hätte ich ein Problem.“ Plötzlich spürte er ihn. Den lockeren Stein in der Mauer. Unbemerkt huschte er in den Geheimgang und verschloss ihn dann wieder.

Tramta

Gajona, Kapitel 31

Als die Kutschen hielten, sprang Vanessa heraus und zog Ekaron, der betrübt aus der anderen Kutsche stieg, hinter sich her. Die beiden verschwanden hinter einer Palastmauer. „Oh, das riecht nach Blut!“, grinste Leon und handelte sich somit gleich eine leichte Ohrfeige ein. Die anderen schmunzelten, wurden aber sofort wieder erst. „Hoffen wir, dass sich die zwei wieder versöhnen.“, sagte Leon und sah Kate dabei bedeutungsvoll an. „Schon besser.“, meinte diese und gab Leon einen Kuss.

Ein magisches neues Jahr

Gajona, kapitel 30

Die Zauberer des Zauberrates verabschiedeten sich von Ekaron und humpelten weiter. Sofort ging Ekaron in Richtung Vanessa, doch weit kam er nicht, denn alle Gäste drängelten sich an ihm vorbei um zu der Bühne vor der Windschlucht zu kommen. Auch Vanessa, Kate und Emma machten sich auf den Weg dorthin. Bald hatte Ekaron sie aus den Augen verloren.

Der Zauberrat

Gajona, Kapitel 29

„Ist das immer so?“ fragte Emma flüsternd. Sina antwortete leise: „Ja, das halbe Fest verbringt man damit, anderen Leuten die Hand zu geben.“ Emma stöhnte. Wie sollte man ein Fest feiern, wenn man keine Zeit zum feiern hatte? „Das war das letzte Königspaar“, sagte Ekaron. Die acht Freunde, die nahe der Bühne alle begrüßen mussten, atmeten erleichtert auf. Erst jetzt bemerkten sie die schöne Musik im Hintergrund. Es war inzwischen dunkel geworden und die Wiese wurde von schwebenden Lichtern hell erleuchtet. „Willst du tanzen?“ fragte Ekaron Vanessa und reichte ihr seine Hand. Vanessa nickte strahlend.

Letzte Vorbereitungen

Gajona, Kapitel 27

„Du kannst echt gut schauspielern, Bill!“, sagte Leon beeindruckt, „Woher denn?“ Bill winkte ab: „Das war kein schauspielern! Das war eine spontane, na ja, Lüge. Jetzt komm aber. Sonst kommen wir wirklich noch zu spät zu dem Eröffnungsfest.“ Sie betraten den Palast, um in das Jungszimmer zu gehen und sich für das Fest vorzubereiten. Es sollte ein sehr elegantes Fest werden. Als sie am Mädchenzimmer vorbei kamen, das direkt neben dem Zimmer der Jungen war, sahen sie Ekaron und Tom in der Tür stehen.

Alles geklärt

Gajona, Kapitel 26

Emma nickte und begann das Schloss nach Kate abzusuchen. Als sie die Treppe zum vierten Stock erklomm, sah sie Kate durch ein Fenster an der Innenseite der Palastmauer hocken. Wäre sie nicht so besorgt um ihre Freundin, hätte sie sich garantiert über die vielen Stufen beschwert.

Wochen der Feste*

Gajona, Kapitel 25

„Wo wart ihr denn? Ich dachte, ihr wollt nur picknicken gehen.“, sagte Königin Isabel und sah die acht erwartungsvoll an. Sie schaute immer so, wenn sie eine vernünftige Erklärung hören wollte, auch wenn sie heute etwas müde und erschöpft aussah. „Wollten wir auch, aber dann… “, fing Sina an, doch Ekaron trat ihr unauffällig gegen ihr Schienbein. „… aber dann kam Bill und wir haben die Zeit vergessen.“, sagte er schnell. Seine Freunde schauten ihn verwundert an. Die Königin fragte: „Wo warst du denn eigentlich, Bill?“ Bill begann zu stottern: „Ich? Ähm… ich… es lag eine kleine Verwechslung vor. Sie haben mich mit einem anderen Prinzen verwechselt!“ Die Königin nickte und fragte dann gleich weiter: „Eine Sache noch… wieso seid ihr so dreckig?“ „Der Dreck?“, Vanessa schaute an sich herunter und antwortete dann mit einem gequälten Lächeln, „Ach der Dreck! Wir sind auf dem Rückweg in eine Matschpfütze gefallen!“ Nun wurde den anderen klar, dass sie, wenn sie die Wahrheit erzählen würden, wie Babys behandelt werden würden. Und das bis an ihr Lebensende.