Eindeutig zu viele Jungs für einen Tag

Kapitel 8, Marendie

Was ich nach der Schule tat? Essen natürlich. Letztendlich war es zwar nur ein Salat aus einem kleinen Eckladen und ein trockenes Brötchen vom Bäcker, aber wenigstens etwas. Mit Brötchen und Salat setzte ich mich in einen Park. Genauer, auf eine niedrige Steinmauer, die sich über eine große, grüne Wiese schlängelte. Bäume gab es keine. In unmittelbarer Nähe war eine steinerne Treppe, deren Geländer mich stark an einen Fahrradständer erinnerte. Dort standen ein paar Jungs, allesamt mit Skateboard und schwarzem Gangster-Pulli. Dank reichlicher Erfahrung, wusste ich, dass solche Typen nie von der guten Sorte waren. Solche Cliquen stahlen alten Damen die Handtaschen und baggerten Mädchen an, die alleine oder in Gruppen irgendwo herumhockten. Ach, Mist! Ich saß ja alleine hier… Ich meine, meine Erfahrung hatte ich zwar nur aus zahlreichen Filmen, aber irgendwas war da doch immer dran, oder?